Wer steht hinter ethnoson?
Guten Tag
Mein Name ist Res Hafner. Ich bin Musiker und unterrichte als Gitarrenlehrer, Ensemble- und Kursleiter. Auf ethnoson biete ich Kurse im Bereich Folk international an.
In den ethnoson-Kursen arbeiten aktuell und in Zukunft folgende Personen mit:
Martin Wanzenried, Tanz
Talita Karnusian, Violine, Ensemble
Barbara Künzler, Gesang
Toune de Montmollin, Musik und Administration
Ioan, Doina und Horea Haplea, Rumänische Volksmusik
Cornelia Arn, Violine
Weitere Referentinnen und Referenten werden fallweise in den Ausschreibungen vorgestellt.
Ich danke Konrad Hildesheimer, Linda Tsardakas, Klaus Grimm und Balz Weingand für die langjährige und bewährte Zusammenarbeit!
Mit freundlichen Grüssen
Res Hafner, Binel 23, CH-3308 Grafenried
Tel. 031 767 85 67, Mobile 079 229 39 73
E-Mail: res.hafner@ethnoson.ch
Dipl. Gitarrenlehrer SMPV, CAS Pop 1-3, hkb Bern
Einige Hintergrundinformationen:
Seit Beginn der 80er-Jahre sind durch zahlreiche Konzert-, Tanz- und Unterrichtsprojekte des Ensembles la folia (vorher: Häxebäse) die Kursmodule von ethnoson entstanden. Die hier ausgeschriebenen Kurse haben sich in der Praxis bereits bewährt.
Im Vordergrund der Kurse steht das Musizieren. Das Grundwissen zu der Herkunft und die Annäherung an eine authentische Aufführungspraxis der verschiedenen Stile können je nach Bedürfnis der Kursteilnehmenden während dem Erarbeiten der Musikstücke oder als separate, ausführliche Referate vermittelt werden.
Einige Kursmodule richten sich an alle, die sich für Folk international interessieren und die ein Instrument spielen. Andere Kurse sind Themenkurse, die ein fortgeschrittenes Niveau auf dem Instrument und ein besonderes Interesse am Thema und Zeit zum Üben erfordern.
Genaue Angaben wie veranstaltende Institution, Organisation, Adressen, Referenten etc. finden sich in den detaillierten Kursbeschreibungen.
Alle Kurse können auf Anfrage von institutionellen oder privaten Kursanbietern veranstaltet werden.
Die Module können in zeitlicher Ausdehnung und im Schwierigkeitsgrad den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden.
Zu meiner Person:
Musik, die durch das Leben begleitet
Das entscheidende Erlebnis war für mich 1977 das 1. Folkfestival auf dem Gurten bei Bern. Als knapp 20jähriger verbrachete ich dort das letzte Wochenende vor der RS als Zuhörer und Zuschauer. Überall waren Menschen, die musizierten, sangen und tanzten, auf und neben den Bühnen. Meine Begeisterung war gross und mein Entschluss, da kräftig mitzumischen, schnell gefasst. Mit einer Gitarre und einer Krienser Cister stand ich ein Jahr später schon auf den Bühnen von Lenzburg und Gurten und spielte an zahlreichen Gigs mit. 3 Schrummakkorde mussten zu Beginn reichen.
Vom Musikvirus gepackt, wollte ich ALLES spielen können auf der Gitarre. Stunden zu nehmen wäre mir jedoch nicht in den Sinn gekommen. Ich setzte mich mit meinen LPs vor den Plattenspieler und versuchte, Ton für Ton nachzuspielen. Der erste Song, den ich spielen konnte, war “Blackbird” von den Beatles. An den Villa Lobos-Präludien von einer Julian Bream-Platte biss ich mir allerdings die Zähne aus.
Mit der Gruppe “Häxebäse” waren wir erfolgreich, hatten zahlreiche Auftritte, auch an TV und Radio. Bald reichte mein Können nicht mehr aus und ich suchte einen Lehrer. Nach der klassischen Ausbildung mit Lehrdiplom-Abschluss blieb Folk international jedoch mein Spezialgebiet. Ich wollte Alltags- und Gerbrauchsmusiker sein, wie Dutzende meiner Vorbilder auf dem Gurten! Gespielt (und manchmal gekocht) habe ich an Konzerten, Hochzeiten, Märkten, Quartierfesten, Gottesdiensten, Vernissagen, Beerdigungen und Taufen. Bis heute darf ich Menschen an Scheidewegen ihres Lebens mit Musik begleiten.
Auf der Gitarre kann ich längstens nicht ALLES spielen. Aber ich begegne durch meinen Beruf vielfältiger Musik von Barock bis Rock und interessanten Menschen in spannenden Zusammenhängen!